Elterngeständnisse

10 Dinge, die unsere Kinder überlebt haben

Da mir die Beiträge von Anni (Marmeladenschuh) und Beatrice (Beatrice-Confuss) zu dem Thema so gut gefallen haben, greife ich das mal ebenfalls auf und erstelle eine Liste mit mehr oder weniger erschreckenden Dingen, die meinen Kindern bereits zugestoßen sind.

1. Wir kamen frisch aus dem Uraub mit Zelten und so. Was war zu tun? 1. Müdes, knapp zweijähriges Töchterchen ins Bett bringen und dann 2. erstmal das Auto ausladen: alles in den Flur. Als das Auto leer war, haben wir alles nach oben getragen und dann in die Wohnung. Überraschung! Unser Kind lag nicht mehr im Bett, sondern auf dem Fußboden auf dem Bauch, wo es anscheinend nach vergeblicher Elternsuche wieder eingeschlafen war.
2. Meine Kleine ist mit ca. 2einhalb Jahren die (furchtbar unregelmäßige und steile) Treppe (über die sich bisher noch jeder Besuch beschwert hat) runtergefallen. Zum Glück ist sie seitwärts runtergekullert und hatte so trotz fehlendem Fahrradhelms nur einen blauen Fleck. Phew! Glück gehabt!
3. Die Rutsche am Bett vom Cousin war toll! Papa stand direkt neben der Leiter, schaffte es aber leider dennoch nicht, den Sturz der etwa Eineinhalbjährigen aufzuhalten. Also ging es mit Platzwunde in die Klinik, wo aber zum Glück nur geklebt werden mußte.
4. Zweites Kind, etwa gleiches Alter: Sie ist beim Spielen mit der Stirn auf die Unterseite einer Duplo-Blume gefallen. Aus dem Sitzen heraus. Die Ränder klafften relativ weit auf, so daß wir wieder zur Klinik fuhren, wo wir aufgrund eines Computerausfalls ca. anderthalb Stunden warten mußten -.- Die Wunde wurde gereinigt, zusammengedrückt und mit kleinen Pflasterstreifen fixiert. Es blieb dennoch eine kleine halbkreisförmige Narbe.
5. Nach der Fahrt festgestellt, daß das Kind gar nicht angeschnallt war. Oder, auch einmal, „Mama, ich bin noch nicht angeschnallt“ – immerhin konnten wir das dann noch schnell vor der Abfahrt korrigieren.
6. Katze geärgert, dicker Kratzer im Gesicht, haarscharf am Auge vorbei. Aber die Katze wurde immerhin nicht mehr geärgert… auch Kinder lernen aus ihren Fehlern 😉
7. Kindergartenausflug der Großen, die Kleine (vor kurzem zwei geworden) kommt mit. Mama muß beim Aussteigen noch die Bremse des Buggys lösen, das Kind an der Hand will schon los, alle Kindergartenkinder stürmen schon raus – da wurde heftig am Arm gezerrt. „Aua Arm“, Mama denkt sich nicht viel dabei und geht mit der Kleinen nach Hause, die dort sofort einen unruhigen Mittagsschlaf macht. Naja, der Ausflug samt Busfahrt war halt spannend, denkt die Mama. Das Kind wacht auf und bemerkt als erstes „Aua Arm“, dann fällt Mama auch auf, daß der Arm gar nicht mehr bewegt wird. Also nachmittags noch zum Kinderarzt. Problem geschildert und wie genau es passiert ist. Der Arzt fordert die Mama auf, dem Kinde die Schuhe auszuziehen und sehr gut festzuhalten, auch wenn es schon brutal wirke. Daraufhin (denkt die Mama, die immer noch nicht geschnallt hat, was Sache ist) untersucht er den betroffenen Arm ziemlich grob, dreht ihn hin und her etc. Dann sagt er „So, jetzt sollte er wieder drin sein“ und Mama begreift endlich, daß das arme Kind den Unterarm ausgerenkt hatte. Vermutlich nur leicht, da keine Schwellung zu sehen war, aber genug, um wehzutun. Danach war aber wieder gut und Kind wie Mama glücklich.
8. Gleich zwei Klinikaufenthalte in einem Monat der jüngeren, damals eineinhalb, beide Male wegen massiver Atemprobleme (atypische Lungenentzündung und Bronchitis).
9. Dreijährige auf der Toilette allein gelassen. Komme zurück, hat sich das liebe Kind selber mit Penatencreme versorgt – die ganzen Hände bis fast zu den Ellenbogen!
10. Dreieinhalbjähriges Kind möchte sich die roten und blauen Streifen der Kriegsbemalung (Karnevalsmotto im Kindergarten war Cowboy und Indianer) nachmalen, sieht anschließend aus wie frisch aus dem Film „Avatar“ entsprungen.

Einen habe ich noch: Ich war mit der Großen, die damals ein paar Monate alt war, bei meiner Schwester und wir wollten rausgehen. Da sie noch nicht laufen konnte und es im Auto ja warm war, hatte ich ihr aber keine Schuhe mitgenommen. Wie aber die Socken aus dem Tragetuch guckten, sah es doch etwas kühl aus, also zogen wir ihr mangels Alternativen dicke Handschuhe meiner Schwester über die Füße. Das sah sehr ulkig aus.

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