Familienmoment 11 und 12

Es war viel los bei uns und da ich den Familienmoment 11 sooo lange schon verschwitzt hatte, hole ich jetzt beides in einem Aufwasch nach.

Familienmoment 11: Was mir hier aufgefallen ist, ist die Hilfsbereitschaft meiner Kinder. Klar, manchmal haben sie auch keine Lust, besonders, was die regelmäßigen „Aufgaben“ wie aufstehen und anziehen betrifft. Oder aufräumen. Aber wenn sie ihre gewaschenen und gefalteten Anziehsachen wegräumen sollen oder ich frage, ob sie mir beim Ausräumen der Spülmaschine helfen, machen sie meist begeistert mit. Oft bekomme ich auch ungefragt Hilfsangebote. Da brauche ich dann manchmal ganz schön viel Geduld, wenn ich z. B. eigentlich nur mal schnell staubsaugen möchte und meine Kleine unbedingt helfen möchte.

Der besondere Familienmoment war aber Ende Mai, als wir zum Zelten gefahren waren und beide Mädchen hartnäckig darauf bestanden, beim Aufbau des Zeltes zu helfen. Eigentlich hatte ich damit begonnen, wurde aber schon bald von meiner Großen beim Einhämmern der Heringe abgelöst. Und als mein Mann dann dazu kam, insistierte die Kleine, ihm zur Hand gehen zu wollen, so dass sie zu zweit den Hammer schwangen. Einen dritten Hammer gab es nicht, so dass ich mich damit begnügte, das Ganze fotogtafisch festzuhalten.

Einige Zeit nach dem Zelturlaub wollte meine Große dann den abendlichen Spüldienst übernehmen, „für immer“, wie sie sagte. Sie hat es zwar nur zwei Tage durchgehalten, aber ich fand es trotzdem toll. Auch wenn ich vieles nachspülen musste. 😉

Familienmoment 12: Wir waren im Phantasialand! Fast alle Attraktionen, die ich als „für Kinder“ kannte, gab es nicht mehr – dafür aber jede Menge neue, bei denen man sich zudem Stempel für eine Abenteuertour holen konnte. Wer genug Stempel gesammelt hatte (und meine Töchter haben es beide geschafft), bekam am Ende eine Urkunde und ein Geschenk für den nächsten Geburtstag. Das ist doch eine nette Aktion! Außerdem sind wir in einem Zeitrahmen gefahren, der eine Freikarte für später in diesem Jahr beinhaltet, so dass wir das Ganze wiederholen können. Darauf freue ich mich schon, auch wenn mein Mann und ich natürlich nicht wirklich dazu kamen, auf den richtig schnellen Achterbahnen zu fahren.

Als er gerade auf einer unterwegs war und ich mit den beiden Kindern eine neue Attraktion ausprobieren wollte, stellte sich heraus, dass sie beide zu klein waren, um alleine damit fahren zu dürfen. Wir machten also einen Kompromiss aus: Zuerst sollte die Kleine warten, während ich mit der Großen fahre, danach andersherum. Aber die Jüngere wollte dann doch unbedingt zuerst fahren. Gesagt, getan. Als die Fahrt rum war, stand sie aber ganz verloren herum und machte ein Gesicht, als wolle sie weinen, weil sie jetzt vor dem Ausgang warten sollte. Das war der Grund dafür, dass ich eigentlich zuerst mit meiner älteren Tochter fahren wollte, dann hätte sie vor dem Einlasstor warten können, das abgeschirmter lag als der Platz vor dem Ausgang.

Ich befürchtete schon, dass der ganze Plan scheitern würde, da schritt der Mitarbeiter, der die Attraktion bediente, zur Tat. Er bot ihr an, dass sie mit ihm warten könne, dann würde er ihr zeigen, wie er die Achterbahn steuert – praktischerweise wäre sie damit auch vom Standplatz der Achterbahn weg und nicht in Gefahr, verletzt zu werden. Das sagte er ihr allerdings nicht. 😉 Damit erklärte sie sich einverstanden. Sie durfte dann sogar noch mit ihm zusammen kontrollieren, ob alle richtig angeschnallt sind (bei Mama und Schwester als Letztes) und kam anschließend mit einem geschenkten kleinen Ball wieder heraus. Toll, dass der Mitarbeiter so flexibel reagiert hat. Dadurch wurde aus einem kleinen Drama ein tolles Abenteuer! 😀

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