Familienmomente (15+16)

Ja, ich habe es wieder geschafft und verpasst, mehrere Familienmomente aufzuschreiben. Daher habe ich mich auch entschieden, dies nächstes Jahr nicht fortzuführen, da es mich auch nicht dazu gebracht hat, allgemein öfter zu schreiben.

Familienmoment 15: Mein Mann und ich fuhren ohne unsere Kinder auf ein LARP. Die beiden Mädchen mögen das zwar auch, aber nicht eine ganze Woche lang. Und wegen des Dauerregens und resultierendem Schlammchaos in den ersten beiden Tagen bin ich auch froh, dass sie nicht mit waren. Was das jetzt mit einem Familienmoment zu tun hat? Ganz einfach: wir haben ein Buch, bei dem es um ein Kind geht, das zum ersten Mal auf einer Ferienfreizeit ist und ohne seine Eltern übernachten muss. Das Buch heißt übrigens „Eine Dose Kussbonbons“. Damit das Kind ohne seine Eltern klar kommt, machen diese ihm Kussbonbons: Mama malt sich die Lippen an und dann küssen sich die Eltern mit einem Stück Papier dazwischen. Dieses wird gefaltet und fertig ist das Kussbonbon.

Aufgrund meiner Arbeit holte meine Schwiegermutter die Kinder schon vor der Woche LARP ab, so dass sie mehr als eine Woche weg waren. Daher gaben wir ihnen Kussbonbons mit, damit sie immer einen Kuss von uns haben können, während wir getrennt sind – übrigens eine super süße Idee, die bei uns auch toll funktioniert. Ein paar Tage später holte mein Mann dann den Anhänger fürs Auto bei seinen Eltern ab – und kam mit zwei kleinen Döschen wieder. Beide waren voll mit Kussbonbons von unseren Mädchen für uns, damit wir auch was von ihnen haben, wenn wir sie vermissen. Ist das süß! Herrlich! ❤ ❤ ❤

 

Familienmoment 16: Das sind wieder mal Sprüche meiner Kinder… 🙂 Ich liebe das ja. Und dieses Mal hab ich recht viel. Da ist zum Beispiel Wirbelwind, die den Spruch „Was Du nicht willst, was man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu“ mißverstand und „füg“ durch „pflüg“ ersetzte. Eine interessante Änderung. Oder ihre altkluge Antwort auf mein „Aber das hast Du doch früher immer gerne gemacht“: „Mama… früher ist aber jetzt nicht mehr!“  Auf der anderen Seite ist sie noch herrlich naiv und glaubt, dass man verheiratet sein muss, um Kinder zu bekommen.

Sonnenschein dagegen musste damit kämpfen, praktische Erwägungen den Vorzug zu geben gegenüber ihren Wünschen… sie hatte nämlich einen Kratzer auf der Nase, der immer wieder aufging, so dass ich schließlich ein Pflaster darauf klebte. Das wurde mit großem Geschrei quittiert. Der Grund: ich hatte das Pflaster quer aufgeklebt, sie wollte es aber senkrecht auf dem Nasenrücken haben. Der Papa musste ihr schließlich erklären, dass sie dann aber nicht durch die Nase atmen könne, weil das Pflaster dann ja auf den Nasenlöchern klebt. Schließlich erklärte sie sich dann doch bereit, das Pflaster quer auf der Nase zu haben. Kinder kommen auf Ideen… 🙂

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